«Inside Out» – Brand vs. Reputation
Heute Morgen 07.30 «Repuccion» live: Unser Gast: Dr. Stephan Feige, htp St.Gallen (UNISG Spin-Off). Seinen Ausführungen zu Folge ist eine gute Reputation ein “Eignungskriterium”. Wohingegen die Marke eher ein “Zuschlagskriterium” darstellt. Was heisst das?
Nun, wer sich als rational handelnder Mensch (lies: “Econ”, gem. Richard Thaler) zwischen Optionen A, B und B- entschiedet, wird dies tun, ohne den Hygienefaktor Reputation zu berücksichtigen (“…ist mir doch egal, wenn die von der Grossbank abzocken. Hauptsache die Performance stimmt...”).
Wer hingegen als Mensch entscheidet (lies: “human”), entscheidet nicht auf der Ebene eines rationalen Markenversprechens. Sondern er wird sich auch von seiner subjektiven (und kollektiv aggregierten) Einschätzung des Anbieters leiten lassen (“…ist zwar etwas umständlicher hier bei dieser fast 500-jährigen Bank, aber ich fühle mich hier besser aufgehoben…”). Feige’s Ausführungen Im Telex/ Bullit-Point-Format.
- Reputation hat unternehmensbezogene Wahrnehmung zum Inhalt
- Bei der Marke steht eher die marktbezogene Wahrnehmung im Fokus
- Reputation ist ein Hygienefaktor und die Marke ist Profilierungsfaktor
- Mitarbeitende sind die wichtigsten Botschafter von Marke und Reputation
Die Steuerung von Marke und Reputation erfolgt laut Feige durch:
- Zielformulierung
- interne Kommunikation (Kenntnis der Ziele, Überzeugung für die Ziele)
- mediale Kommunikation
- managen der Kontaktpunkte (lies: überall, wo man die Marke wahrnimmt…)
- Mitarbeiter steuern. Spannungsfeld zwischen klarer Regelung (z.B. beim Einhalten der Gesetze) und eigener Interpretation (positive Profilierung vom Wettbewerb)
- organisatorische Einordnung: Einheit und Zusammenarbeit ist hilfreich
Stephan Feige, vielen Dank, dass Sie unser Gast waren. Am 5.5. ist der nächste
Repuccino. Lust? Hier anmelden!






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