Via Joint-Venture zum Spitzenruf. Hier steht wie.
Es ist Winter. Es schneit. Es liegt Schnee. Viel Schnee. Sie fahren mit Ihrem Wagen los. Doch Sie bleiben stecken. Im tiefen Schneehaufen direkt vor Ihrer Garageneinfahrt. Je mehr Sie Gas geben, desto tiefer sacken Sie ein. Sie versuchen’s mit hin und her wiegen. Nichts passiert, Sie sacken nur noch tiefer ein. Was tun Sie?
Nun, aussteigen lohnt sich auf alle Fälle, um das Problem von einer anderen Perspektive anzuschauen (“Situationsanalyse“). Der Nachteil: man sieht die fast ausweglose Situation – und man wird zudem noch nass (“Opportunitätskosten“).
Sie machen sich ein paar Ideen, wie Sie den Wagen loseisen könnten (“taktische Alternativen“). Eine davon ist, den Wagen selbst ausm Haufen rausschaufeln (“Selbst tun”, das “Make” aus “Make or Buy“).
Das kostet Zeit und hat zur Folge, dass Sie zu spät zu Ihrem ersten Morgentermin kommen (“Misserfolg“).
Sie können Hilfsmittel nutzen, wie zum Beispiel Ketten montieren oder einen Teppich unter die Räder klemmen (“Innovation” und “Technologieeinsatz“). Das kostet Zeit UND Geld und gelingt nicht immer.
Oder, sie fragen jemand, ob er Ihnen behilflich sein könnte (“Joint Venture“), indem er sein Körpergewicht einfach auf die Haube setzt, beim hin-und-her Wiegen ein wenig Schub hinten anbringt oder Ihren Wagen mit seiner Winde aus dem Haufen rauszieht. Kurz und schmerzlos.
“Make or Buy” – Sie haben die Wahl.
Genauso ist’s doch in vielen Unternehmen. Sie stecken fest. Und was tun sie, wenn sie feststecken? Sie tun das, was sie immer getan haben: Sie stellen das Lenkrad auf “geradeaus” und geben zünftig Gas. Nicht immer kommt man so vom Fleck. Und wenn die Räder trotzdem greifen, hat man viel Energie verpufft.
Viele meiner Unternehmerkollegen und Kunden stecken heute fest. Sie glauben, alles selbst tun zu müssen. Warum? Weil sie meinen dabei Geld oder Ressourcen zu sparen. Ich sage: Irrtum Freunde!
Ein Joint-Venture-Partner, ein Allianz-Partner, ein Freund oder der Kollege eines Freundes (oder gar der Freund eines Freunds eines Freundes) kann mit einem gezielten, kurzen Einsatz seine Fähigkeiten und Hilfsmittel einbringen und feststeckende Autos (“Unternehmen“) flott kriegen. Er weiss vielleicht einen Weg aus dem Haufen.
Parnterschaften bringen viel und kosten wenig. Man muss nur wollen.
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Foto: amason.is






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