“Ist das Hirn erst stimuliert, lebt sich’s…”
Als Reputations-Arbeiter wissen Sie: Der gute Ruf ist die schönste aller Drogen.
Wenn Sie sich in positiver Aufmerksamkeit sonnen und sowohl im Gehirn als auch im aktiven Bewusstsein Ihres Gegenübers (lies: Kunden) eine Rolle spielen, dann verdienen Sie nicht nur Bares, sondern Sie haben’s auch berauschend gut.
Was diese “R-Droge” für den Verstand des Einzelnen bewirkt, bewirkt sie auch für die Volkswirtschaft als Ganzes. Denn ohne Reputation würden sich Angebot und Nachfrage nur schlecht einpendeln. Dank Reputation werden Millionen gemacht.
Der gute Ruf…
Das zielgerichtete Zusammenwirken unter Wirtschaftsakteuren wie zum Beispiel unter Lieferanten, Kunden, Partnern, Mitarbeitenden oder Sozialpartnern ist über längere Zeit nur möglich, wenn sich die Betreffenden einen Leistungsausweis des Vertrauens aufgebaut haben. Reputation ist dabei die immaterielle Währung, quasi der Gold-Standard der Gegenwart.
Wer sein Gegenüber jedoch bei einer (oder jeder sich bietenden) Gelegenheit über den Tisch zieht, muss damit rechnen, bei einer folgenden Interaktion für sein Handeln bestraft zu werden. Das Fazit: Er (seltener sie…) riskiert, auch reputationstechnisch abgestraft zu werden und sein Reputations-Kapital auf immer zu verspielen.
…sitzt im vorderen Stirnlappen.
Seit meiner ersten Vorlesung in Soziologie weiss ich: “Die Vorstellung regiert die Welt”. Die Frage stellt sich somit, wo sich diese Vorstellung in unserem Hirn manifestiert. Wo dieses “Reputations-Kapital” bei mir abgelegt ist? Wo, in welchem Teil von mir ein Akteur eine aktive Rolle in meinem Bewusstsein spielt?
Die Neuro-Ökonomen Daria Knoch (Uni Basel), Ernst Fehr und Daniel Schunk (Uni Zürich) haben’s nun herausgefunden:
Der gute Ruf sitzt im rechten vorderen Stirnlappen!
Falls der Spitzenruf-Ansatz nichts fruchtet…
Nachdem wir hier in diesem Blog immer wieder betonen, dass der Gute Ruf eine Frage von glasklarer Spezialisierung, nutzenfokussiertem Marketing und konsequent guter Leistung ist, kommt uns diese neuro-ökonomische Erkenntnis als Alternativ-Konzept sehr gelegen.
…probieren Sie’s hiermit:
Wenn Sie’s also mit unserem handfesten und praxisnahen Vorgehen nicht schaffen, Ihren Ruf aufzubauen und zu stärken, dann können Sie’s immer noch mit einer so genannten “transkraniellen Magnetsimulation” versuchen: Das setzt den vorderen rechten Stirnlappen Ihres Kunden/Mitarbeiters/Kapitalgebers kurzzeitig ausser Gefecht (ohne Schmerz…) und Sie können tun, wie Ihnen beliebt.
Das Fazit:
Kurzum und frei nach Wilhelm Busch: Ist das Hirn erst stimuliert, lebt sich’s gänzlich ungeniert.
Auf Ihren Spitzenruf!
Quellen:








Ihre Meinung zählt: Schreiben Sie jetzt einen Kommentar!